Arbeiten im Homeoffice – So geht’s

Das Coronavirus schickt uns alle ins Homeoffice. Durch die zunehmende Einschränkung des öffentlichen Lebens arbeiten wir, genau wie unsere Kunden, von zu Hause aus.

Homeoffice – Viele Angestellte kämpfen seit Jahren für die Möglichkeit auch im Homeoffice zu arbeiten. Jetzt ist es plötzlich für ganze Unternehmen möglich, teilweise sogar Pflicht. Für die Mitarbeiter ist das zunächst positiv. Für sie fällt der Weg ins Büro weg und sie können selbstbestimmter Arbeiten. Viele Aufgaben lassen sich ohne die Ablenkung im Büro sogar schneller erledigen.

Doch bereits nach ein paar Tagen im Homeoffice werden die Schattenseiten des Arbeitens in den eigenen vier Wänden deutlich. Es fehlen der Austausch mit den Kollegen auf dem Flur und das kurze Plaudern in der Kaffeeküche. Auch die Selbstdisziplin ist nicht immer einfach aufrechtzuerhalten. Leicht lässt man sich verleiten, noch schnell die Wäsche zu machen oder einen privaten Anruf entgegenzunehmen. Einige von uns müssen parallel die Betreuung ihrer Kinder stemmen.

Diesen Risiken sind wir uns auch bei a2a bewusst. Im Team haben wir Lösungen gefunden, um die tägliche Arbeit im Homeoffice zu strukturieren und gleichzeitig die sozialen Kontakte der Arbeit zu wahren. Unsere Tipps für das Arbeiten remote möchten wir gerne mit Ihnen teilen.

Selbstdisziplin durch klare Strukturen und Rituale schaffen

Unserem Team helfen vor allem klare Strukturen und Rituale. Zunächst einmal schaffen wir uns einen Arbeitsplatz, der sich von unserem Alltag zu Hause abgrenzt. Das kann ein separates Arbeitszimmer oder aber ein Platz sein, den wir uns ähnlich unseres Arbeitsplatzes im Büro einrichten. „Ich setze mich morgens bewusst an meinen Homeoffice-Platz. Für das Mittagessen oder kleine Pausen versuche ich den Sitzplatz oder sogar den Raum zu wechseln“, erklärt unsere Scrum Masterin Nadine. Daneben helfen uns klare Tagespläne. Wir beginnen zur regulären Arbeitszeit und machen bewusst – zu einer vorher festgelegten Uhrzeit – Feierabend. Unsere a2a-Mitarbeiter haben ganz unterschiedliche Rituale, um sich auf den Feierabend einzustellen:

„Meinen Arbeitstag schließe ich damit ab, dass ich mir vor Augen führe, was ich heute alles geschafft habe. Anschließend klappe ich meinen Laptop zu und räume alle Arbeitsgegenstände ins Regal.“

„Ich läute meinen Feierabend ein, in dem ich mich auf mich selbst fokussiere – einen Tee koche oder ein Bad einlasse.“

„In den Feierabend starte ich am liebsten mit einem Workout.“

„Ich schnappe meinen Hund und gehe mit ihm eine Runde Gassi.“

Aber auch während der Arbeitszeit brauchen wir regelmäßige und festgelegte Pausen. Wie im Büro machen wir uns einen Kaffee oder bewegen uns kurz. Gerne nutzen wir die Mittagspause für einen Spaziergang, um die Gedanken anzuregen.

Videochat und Feedback gegen die heimische Isolation

Im Homeoffice entsteht schnell das Gefühl, dass man alleine vor sich hinarbeitet und niemanden zu Gesicht bekommt. Für uns ist es daher besonders wichtig, einen regelmäßigen, arbeitsbezogenen Austausch einzurichten und diesen möglichst persönlich zu gestalten. Unsere digitale Kommunikation findet vor allem über eine Arbeits- und Kollaborationsplattform statt. Hierüber erhalten wir schnelles Feedback und können unser Team über aktuelle Ereignisse oder interessante Themen informieren.

Unsere Dailies (tägliches Meeting von max. 15 Minuten) finden trotzdem statt, jetzt einfach online. Auf diese Weise erhalten wir auch im Homeoffice die Transparenz für unsere aktuellen Themen und Ziele. Durch das Einschalten der Webcam erhöhen wir dabei die persönliche Nähe.

Kurz mit Kollegen plaudern – Das geht auch im Homeoffice

Unsere Scrum Masterin Caterina erklärt, wie der informelle Austausch mit Kollegen auch im Homeoffice gewahrt wird: „Bei einem unserer Kunden haben wir die Open Coffee Bar eingeführt. Zweimal am Tag besteht offiziell die Möglichkeit, sich virtuell mit den Kollegen zur gemeinsamen Kaffeepause zu treffen. Die Mitarbeiter können sich zu zweit verabreden. Oder sie folgen dem Link zur Open Coffee Bar, um sich in einem virtuellen Raum mit anderen zu treffen. Die Meetings sind freiwillig und laufen unstrukturiert ab, d. h. es gibt keine Agenda, die vorab festgelegt wird. Dieser informelle Austausch soll die kleinen Unterhaltungen ersetzen, die wir normalerweise zwischen Meetings oder am Kaffeeautomaten haben.“

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